In China tut sich was – und die Aquapädagogik ist dabei.

Die erste und bislang einzige chinesische Schwimmschulorganisation beauftragte Anfang 2013 professionelle Scoutingagenturen mit der Suche nach dem weltweit besten Schwimmlehrkonzept. Die Recherchen in Nordamerika, Australien und Europa wurden im September gestoppt, nach dem man auf die Aquapädagogik unserer Schwimmschule stieß.

So folgte ich im vergangenen Oktober einer sehr kurzfristigen Einladung nach Peking und verlängerte meine dreiwöchige Beratungs- und Vortragsreise durch Südaustralien und New Zealand um weitere sechs Seminartage, die in vielfacher Hinsicht sehr beeindruckend waren.

Vor allem die ausdauernde Wissbegierde und Konzentration der 16 jungen Teilnehmer, die kindgerechten Ausstattungen der privaten Schwimmschulbäder, das rasante Tempo der Expansion dieser Unternehmen, aber auch die beispielhafte Gastfreundschaft der Organisatoren erstaunten mich immer wieder. Mir wurden sogar zwei Kindheitsträume erfüllt:

Ich habe die verboten Stadt in Peking besichtigt und konnte rund fünf Kilometer auf der großen chinesischen Mauer wandern.

Zwecks Ausbildung des Fachpersonals wurde nebenher eine langfristige Kooperation vereinbart und die Chinesen traten sofort unserem Bundesverband für Aquapädagogik bei.

Vom 8. bis 12. März besuchten nun die beiden Cheforganisatorinnen als interessierte Zuschauerinnen viele Gruppen bei uns in Beckedorf. Zusätzlich wurde die bislang nur mündlich vereinbarte Kooperation schriftlich besiegelt. Im Vordergrund stand jedoch die inhaltliche und terminliche Planung der diesjährigen Seminare in China. Im April/Mai sowie im Oktober werden Sue und Uwe Legahn für jeweils zwei Wochen die nächsten Schwimm- und Aquafitness- Ausbildungen in mehreren chinesischen Millionenstädten durchführen und nebenher eine Reihe Promotiontermine zu bestreiten haben. Dazu haben die chinesischen Freunde sogar die kurzfristige Übersetzung unserer Bücher und Filme zugesagt.

Uwe Legahn